Gürtelrose – Impfung für alle Menschen ab 60 Jahren empfohlen!

Die Gürtelrose entsteht durch die Reaktivierung von Windpocken-Viren, die sich über Jahre nach einer Infektion in Nervenzellen halten können und dann wieder zu Tage treten. Das Virus trägt der Erkrankte also schon in sich. Die Gürtelrose (Herpes zoster) führt zu einem oft sehr schmerzhaften gürtelförmigen Ausschlag mit Bläschen.

Die Schmerzen können im schlechtesten Fall auch noch lange über das Abklingen der Hauterscheinungen hinaus bleiben und den Betroffenen als sog. Post-Zoster-Neuralgie sehr zusetzen. Daher ist für Menschen ab 60 Jahren seit einigen Jahren eine Impfung gegen Gürtelrose mit dem Totimpfstoff Shingrix als Standardimpfung empfohlen.

Patienten mit geschwächtem Immunsystem sollen die Impfung schon ab 50 Jahren bekommen. Der Impfstoff wird zweimal im Abstand von 2-6 Monaten intramuskulär verabreicht. Inzwischen sind anfänglich bestehende Lieferprobleme behoben und der Impfstoff verfügbar.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder einen Impftermin vereinbaren möchten, sprechen Sie uns in der Hausarztpraxis Hohe Marter gerne an!

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